Game of Thrones zählt zu den beliebtesten Serien der Fernsehgeschichte. Die letzte Folge wurde am 19. Mai 2019 ausgestrahlt, und auch fast zwei Jahre nach dem Ende der Serie steht sie weiterhin im Mittelpunkt des Interesses von Publikum und Kritikern.
Die epische Erzählung stammt aus der Feder des Schriftstellers George R. R. Martin und ist Ausdruck seiner Leidenschaft für das Übernatürliche, Dynastien und das Mittelalter. Zahlreiche mittelalterliche Elemente finden sich in der Geschichte, darunter auch Parallelen zum Tempelritterorden.
Der Autor der Bücher hat immer wieder seine Faszination für die mittelalterliche Geschichte betont und wie er einige ihrer Elemente in seinen Werken verarbeitet hat, insbesondere in „Das Lied von Eis und Feuer“. In diesem Roman finden sich deutliche Parallelen zwischen den Ereignissen und denen der Tempelritter. Die Nachtwache ähnelt den Tempelrittern beispielsweise in vielerlei Hinsicht. So ist es den Mitgliedern der Nachtwache untersagt zu heiraten, Kinder zu haben, materialistisch zu sein oder Land zu besitzen. „Die Nacht bricht herein, und nun beginnt meine Wache. Sie soll nicht enden mit meinem Tod. Ich werde keine Frau nehmen, kein Land besitzen, keine Kinder zeugen. Ich werde keine Kronen tragen und keinen Ruhm erlangen. Ich werde an meinem Posten leben und sterben. Ich bin das Schwert in der Dunkelheit. Ich bin der Wächter auf den Mauern. Ich bin der Schild, der die Reiche der Menschen beschützt. Ich schwöre der Nachtwache mein Leben und meine Ehre, für diese Nacht und alle kommenden Nächte.“ – Eid der Nachtwache. Ähnlich wie die Tempelritter widmeten sie sich ausschließlich der Anbetung Gottes auf selbstloseste Weise und verzichteten auf alles Materielle: Geld, Frauen, Ländereien, Schätze.
Die faszinierende Geschichte der Ritter hat, neben anderen Elementen, eindeutig die epische Geschichte von Game of Thrones inspiriert.
